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Gesamtkonzept


Ich will hoffen das nicht nur die wenigen einzelnen Stimmen im Internet für die Planung des Konzeptes für das Tempelhofer Feld ausschlaggebend sind. Das Areal ist nicht nur für die wenigen Menschen da, die im Internet Kommentare schreiben. Wir haben in Deutschland und Europa hervorragende Landschaftsarchitekten, die dazu ausgebildet sind, solche Areale zu gestalten und für die Menschen in vielfältiger Form nutzbar zu machen. Z. Zt. wird über das Tempelhofer Feld nur in beschränkten kleinteiligen Nutzungseinheiten diskutiert. Das muss in einem Wettbewerb für Landschaftsarchitekten münden um das Ideenspektrum zu erweitern. Ich bin mir sicher, dass an dieser Aufgabe viele Büros Interesse haben und mit neuen Ideen ein tolles Gesamtkonzept, auch in Verbindung mit dem Altbau, entwerfen werden. Dazu gehört auch ein verbindliches Verkehrskonzept für die angrenzenden Wohngebiete. Ich erinnere mich an überfüllte Straße und hohes Verkehrsaufkommen und wildes Parken in den Grünanlagen z.B. in der Siedlung Neu-Tempelhof. Also nicht die wertvolle innerstädtische Fläche mit Scheuklappen und Interessen von Lobbyisten betrachten, sondern ausgebildeten Fachkräften die Planungen in einem weit gesteckten Rahmen planen lassen und dann über die Ergebnisse diskutieren, mit allen Berlinern.


Diskussionen

  • Marius ist dagegen
    +3

    Es gibt bereits ein Gesamtkonzept, und das heißt Selbstgestaltung! Für die Infrastruktur ist eine übergeordnete Planung wahrscheinlich sinnvoll, aber ich denke, die vorherrschenden Probleme sind von der Masse an Besuchern einfacher zu entdecken als von einem Architekten, der die Umgebung nicht kennt.

    Dass die Ideen aus dieser Diskussion nicht blind umgesetzt werden dürfen, ist klar. Und eine größere Beteiligung wäre auch hier zu wünschen. Da stellt sich mir aber die Frage, wie man die Interessierten, die jetzt nicht hier aktiv sind, einbinden kann, statt die Mitgestaltung der Wenigen zu stoppen...

    PS: Und es gab ja schon eine Ausschreibung, wo dann so größenwahnsinnige Projekte wie ein See, Freizeitpark, usw, eingangen sind.

  • Mi Neck ist dagegen
    +2

    " Also nicht die wertvolle innerstädtische Fläche mit Scheuklappen und Interessen von Lobbyisten betrachten, sondern ausgebildeten Fachkräften die Planungen in einem weit gesteckten Rahmen planen lassen und dann über die Ergebnisse diskutieren, mit allen Berlinern." ? Ausgebildete Fachkräfte, Planungsbüros und Architekten sind in den allermeisten Fällen von der Lobby beauftragt und was Bürgerbeteiligung angeht, haben wir gesehen wie der Senat damit umgeht.

  • Juliette ist dagegen
    +1

    Ich habe schlechte Erfahrungen mit Architekten gemacht. Zudem ist es eine gute Übungsfläche für Gemeinschaftsprojekt in Großflächen. Es soll unser Projekt sein und keinem Architekten für sein Portfolio dienen.

  • Urs ist dagegen
    +1

    stimmt, die Überlastung der überfüllten umliegende Stassen sollte das Ziel sein. So ein, zwei Durchgangsstrassen im Feld, vierspurig nur, würden ja schon völlig ausreichen...

  • Sonntag15 ist dafür
    0

    Das dies der richtige Weg ist, sieht man am Erfolg des Parks am Gleisdreieck. Er wird sehr gut besucht, und es gibt viel Lob für ihn.

    • Mi Neck ist dagegen
      +1

      Du vergleichst Äpfel mit Birnen!