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Deutsch-Amerikanisches-Volksfest


Das in Berlin seit 1961 so beliebte Deutsch-Amerikanische-Volksfest sollte nun einmal im Jahr auf dem Flughafen Tempelhof stattfinden.


Diskussionen

  • helmriek ist dagegen
    +3

    Ick freu mir schon uff den krawall. Und danach werden 50.000 m2 rollrasen auf der wüste verlegt, die das volksfest hinterlassen hat. Warum nicht gleich das ganze ding betonieren und ne neue avus bauen?

  • BundCBerlin ist dafür
    +3

    Auf dem Vorfeld sehr gerne, im Park bitte nicht.

    • UweHuebsch ist dagegen
      0

      Das Fest wurde wie alle Rummelfeste in Westberlin vom Schaustellerveband veranstaltet. Die Besonderheit gegenüber rein bezirklichen Rummelfesten war die Zusammenarbeit mit amerikanischen Organisationen. Somit wurde dieses Fest in Zehlendorf ein Rummelfest mit Westernromantik. Das alles hat nichts mit Erinnerung an das Tempelhofer Feld zu tun.

      Deshalb und weil angesichts der nationalsozialistischen Vergangenheit sich hier Eventvermarktung verbietet, ist dieser vorschlag nicht weiter zu verfolgen.

      • Also das Festival der Band "Die Ärzte" (Eventvermarktung) war ein tolles Bespiel dafür, dass sich gerade wegen der nationalsozialisitischen Vergangenheit ein Feiern, Tanzen und Musizieren geradezu aufdrängt.

        • Vielen Dank für die Anregung. Der Ort wurde auch geschaffen zur Durchführeung von Veranstaltungen. Vom NS für Masseninszenierungen ihrer Macht. Es hat natürlich etwas, wenn man heute ein antifaschistisches, radikal demokratisches dem Ort entsprechendes Veranstaltungsangebot entwickelt. Ein solches Konzept hat allerdings nichts mit der heutigen Verwertungsstrategie gemein. Das bei dieser auch mal was positives rauskommt, kann nicht bestritten werden. Aber das ist alles ein anderes, wenn auch wichtiges Thema als die Überschrift "Deutsch - Amerikanisches Volksfest". Das passt hier nun eben nicht hin.

      • Sportbernd ist dagegen
        +2

        Ich möchte mal auf einen Nebenaspekt dieses Beitrags eingehen: "weil angesichts der nationalsozialistischen Vergangenheit sich hier Eventvermarktung verbietet" - diese Auffassung teile ich überhaupt nicht, das würde darauf hinauslaufen, dass auf dem Feld die Gedenkstättenfunktion eine zu große Domainanz bekäme und andere Funktionen unterdrückte. Im Olympiastadion - ein Ort mit ebenfalls Nazi-Vergangenheit ist Eventvermarktung Hauptprogramm und es verträgt sich augenscheinlich ohne Probleme.

        Ich bin jedoch auch skeptisch, ob eine regelmäßiger Rummel angemessen wäre und dem Feld weiterhilft.

  • Clipper ist dafür
    +2

    Ich bin dafür, das amerikanische Volksfest auf dem Betonvorfeld des Flughafengebäudes stattfinden zu lassen. Es ist ein schöne Erinnerung an die amerikanischen Zeiten des Flughafens und auch an Berliner Luftbrücke. THF ist nicht nur die Zeit von 1933 bis 1945! Es ist Platz für alle da!

  • Juliette ist dagegen
    +1

    Das Fest ist voll schlecht. Für schlechtes Essen, das nichts mit fair und nachhaltig zu tun hat, und einen Rummel der den Kapitalismus und die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in der Welt fördert( durch die Billigprodukte, die sie verkaufen)will der Veranstalter auch noch Geld haben oO

  • lpsree ist dagegen
    +1

    Es gibt nicht weit entfernt schon die Neuköllner Maientage