• Das bedeutet: Noch mehr Tiere auf noch weniger Raum. Der Tierpark soll seinen vorhanden Platz endlich mal für die Tiere die er hat nutzen, statt für Blumenwiesen. Zudem sollen sich Zoo und Tierpark so einigen, das es nicht mehr in beiden die gleichen Tiere gibt. Die Tiere sollen aufgrund eines Austauschs danach mehr Platz zur Verfügung haben. Bei den derzeitigen Zuständen kaufen die sich nur noch mehr Tiere ein. Zumal entspricht dies einem Nutzungskonzept das für alle da ist. Freiflächen würden verschwinden. Freie Entfaltung wäre nicht mehr möglich. Voll doof der Vorschlag.

    • Liebe Juliette, das man meinen Vorschlag nicht toll finden muss, oder kann ist ja total O.K. Aber Deine genannten Argumente verstehe ich nicht und finde ich auch nicht in meinem Vorschlag. Wenn man die Flächen beider Zoo/Tierpark zusammen nimmt, bleibt noch ganz viel Platz für alle auf dem Tempelhofer Feld übrig. Außerdem bräuchte man eben nicht mehr so viel Tiere, wie jetzt. Tiere austauschen werden sie nicht tun, da es beide Standorte schwächen würde. Also gehts eher in die andere Richtung. Beide werden aufrüsten und es wird immer teurer. Bei meinem Vorschlag geben es modernere Bedingungen für die Tiere. an einem Standort, der damit günstiger zu betreiben wäre. Auch durch weniger Tiere. Und, Freiflächen an drei Standorten. ein bisschen beim Zoo, mehr beim Tierpark (z.B. Schloss) und noch mehr in Tempelhof. ja, weniger als heute auf dem Tempelhofer Feld. aber dafür Wohnungsbau OHNE bestehende Quartiere zu belasten.

      • Juliette ist dagegen
        +1

        Hallo :-) Das ich mich im Ton vergriffen habe tut mir Leid. Ich habe tatsächlich keinen guten Argumentationsstrang verfolgt. Ich finde diesen Vorschlag aus mehreren Gründen unpraktikabel. Zu aller erst: Eine Fläche die für Berliner ein Ort der Begegnung sein soll wird somit zu einem Ort der Eintritt kostet. Der erste Volksentscheid stand für eine nicht Änderung an allem was das Feld betrifft. Ein solcher Vorschlag überspannt, meiner Meinung nach, den Bogen. Zudem scheiden sich bei Zoos die Geister. Selbst ein unter den heutigen Verhältnissen als artgerecht geltender Zoo, kann die Bedürfniss eines Tigers, Bären oder Löwen nur entfernt bedienen. Freie Begegnung ist unmöglich. Ich denke auch das du die Größe des tempelhofer Feldes überterschätzt. Ich kann mir keine Verbesserung der Verhältnisse in der die Tiere leben werden/sollen vorstellen. Vor allem nicht mit den extra Flächen die du einplannst. "Mit der Möglichkeit, weiter Freizeitangebote, wie z.B. zurzeit, auf der übrigen Fläche anzubieten." So lange auch noch der Eigennutz so hoch steht (" Tiere austauschen werden sie nicht tun, da es beide Standorte schwächen würde. Also gehts eher in die andere Richtung. Beide werden aufrüsten und es wird immer teurer.") wird dies meiner Meinung nach auch nicht auf einer vereinten Fläche besser werden. Ich denke das Zoo und Tierpark durchaus davon provitieren könnten, nicht mit den gleichen Arten von Tieren zu locken. Nur mit einem Umzug verändert sich nichts. Veränderung beginnt im Kopf und zeigt sich in Taten. Nicht ein Umzug führt dazu. Sondern Zeit und Engagement. Aus anderen Diskussionen habe ich zum Beispiel eine, meiner Meinung nach dreiste Vorderung, nach Parkplätzen vernommen. Ein Mituser dieser Plattform fordert Parkplätze für das Tempelhofer Feld ein. Mein Vorschlag mit Park und Ride war ihm nicht Recht. Die Wandlung Berlins zu einer Fahradstadt will er erst sehen und ganz bestimmt nicht mit gestalten. Er machte mir klar das er ganz bestimmt nicht der erste ist der sich bewegt. Wird die Freifläche jetzt ein Tierpark/Zoo wo kommen die Parkplätze hin? Wenn es eine bezahlte Attraktion wird werden Vorderungen riesig laut, die man jetzt noch nicht absehen kann. Zu guter letzt willst du den Wohnraum in Berlin verdichten. Ist das wirklich die Ideale Lösung? Du schlägst " ein solches Hochpreisklientel zu bedienen." Ist das wirklich nötig? Ich persönlich würde gerne eine achtsamme Verbreiterung der Stadt sehen. Die auf Menschenwürdigen Wohnraum gemischte mit Natur setzt. (Tiere in pläne mit einbeziehen) So entstehen keine Slums und keine Viertel von Reichen die den Bezug zu Realität verlieren. Dazu braucht man natürlich auch eine Menge frei Flächen die für Luftsäuberung und Platz zur freien Entfaltung dienen. Wir müssten unser Egoismen abschalten und Kraft in unsere soziale Struktur stecken. Wir bräuchten ein sinnvolles Müllsystem, das auch den einzelnen zur Verantwortung zieht... Naja, das geht jetzt zu weit. MFG Juliette

        • Liebe Juliette, ich glaube wir sind uns in unseren Wünschen viel näher, als gedacht. Kurz mal zu den Größen. Tierpark 160 ha, Zoo 34 ha. Tempelhof über 350 ha. Wenn man, wie ich vorschlage, beide zusammenlegt, würde man, in Anbetracht der großen ungenutzten Rächen des Tierparks, gesamt mit sicher 150 - 180 ha auskommen. Da bleibt sehr viel übrig, auch eben ohne Eintritt. Gerade was Du meinst, ich wäre für die Verdichtung der Stadt, ist nicht richtig. Nach meinem Vorschlag, gäbe es gerade das Gegenteil. Denn die bisherigen Flächen des Tierparks und Zoos, würden z.T. öffentlich. Somit genau das Gegenteil einer Verdichtung. Dazu käme der Vorteil, die benötigten Wohnungen eben nicht in bestehenden Strukturen zu schaffen (also Verdichtung) sondern neue Strukturen zu schaffen. Ja, ich schlagen ganz bewusst vor, den Hochpreisklientel zu bedienen, sonst bedient es sich wie bisher. Nämlich durch Verdrängung. Diese Probleme gäbe es am Zoo gerade nicht. "Sollnse doch n Zaun drum machen." :-) Keine Angst, dass die den Bezug zur Realität verlieren. Wer sich so was leisten kann, ist da schon im Ziel. :-( So ist es aber eben auch. Das zu ändern wird durch keinen Vorschlag gelingen. Aber z.B. eine, wie Du vorschlägst, Menschenwürdige ... etc. Lösung, ließe sich hervorragend auf dem Gelände des Tierparks realisieren. Mir ist es eigentlich ein bisschen egal, was das Gesetz aussagt. Es wird eh nicht auf Dauer so bleiben. Mein Gedanke ist schlicht, zwei defizitäre, unmoderne Einrichtungen zusammenzulegen, was Neues zu schaffen und gleichzeitig die Chance zu erhalten, neue Quartiere unterschiedlich zu entwickeln. viele Grüße - Alex

          • Könnte man dieses Projekt gemeinschaftlich Umsetzen, das wäre schon toll. Wie die Tiere derzeit gehalten werden ist schlimm und so wie Du Dir das vorstellst klingt das wie ein Schritt in die richtige Richtung. Viele Dank für das Gespräch :-) Ohne Witz. Es ist grad schwer sich zu entscheiden: der heimischen Natur oder den Tieren zu ihrem Recht zu verhelfen.

  • Marius ist dagegen
    +1

    Ganz klar dagegen...

    2 Zoos / Tierpark kann sich Berlin nicht leisten? Aber einen Zoo-Neubau, in dem die gleiche Anzahl an Tieren untergebracht werden müsste, dann schon?

    Der neue Zoo/Tierpark soll also zentral liegen, deshalb THF. Ich würde meinen, der Zoo ist schon zentral, und der Tierpark ist auch relativ gut angebunden...

    Extra zentral Gebiete für Luxuswohnungen freizuräumen muss auch nicht sein, das passiert doch sowieso entlang der Spree (auch im Westen). Und verdrängt da eher Gewerbe, statt einem Normalbürger-Tagesausflugziel. (Auch wenn ich den Standort für Luxuswohnungen prinzipiell nicht schlecht finde)

    Es wäre außerdem eine großflächige "blockierte" Fläche auf dem THF, die meines Wissens nach gar nicht mit dem Gesetz vereinbar wäre. Letztendlich wird hier auch Fläche entfernt und über Umwege in Luxuswohnfläche verwandelt. Da macht selbst die klassische Randbebauung mehr Sinn.

    • Lieber Marius, natürlich wäre ein Standort immer günstiger zu betreiben als zwei. Wenn man dazu bedenkt, dass er moderner sein würde, ohnehin. Dazu kommt eben, dass man nicht die gleiche Anzahlt Tiere bräuchte. Also, aus drei gründen ja, es wäre günstiger. Man müsste eben auch keine Fläche "frei räumen" sie wäre dann schlicht frei. Also eben ohne Verdrängung! Ohne in bestehende Quartiere einzugreifen. Gerade, wenn man gegen die zunehmende Verdrängung durch Luxuswohnungen ist, müsste man dafür sein, sie dort anzubieten, wo noch keine gewachsene Struktur ist. Wo Platz ist, ohne zu verdichten.

    • Daniel Hofmann ist dafür
      +1

      Ich wäre auch dafür den Zoo dahin zu verlegen. Der aktuelle Zoo ist eine Zumutung für die dortigen Tiere. Da eine Auswilderung natürlich nicht möglich ist bietet das Tempelhofer Feld genügend Platz um den Tieren eine artgerechte Fläche zur Verfügung zu stellen. Ich möchte dabei nur einmal an die Löwen und Tiger erinnern, die aktuell so wenig Platz besitzen, dass es nicht verwunderlich ist, wenn diese verkümmern! Der aktuelle Zoo ist nur noch ein Überbleibsel aus der Gründerzeit und wird einer modernen Großstadt nicht gerecht. Der Zoo in Gelsenkirchen ("Zoom Erlebniswelt") sollte als Referenz dienen.